Kleinkunstpreis: Westfälisches Blindhuhn

Witzig, überraschend, intelligent und hintergründig war die Verleihung des „Westfälischen Blindhuhns – dem ersten und letzten Gelsenkirchener Kabarettpreis“. Angefangen vom Einladungsplakat bis zum Ende der Benefizveranstaltung ein Hochgenuss. Die sozial tätige Frauenorganisation „Inner Wheel Club“ sammelte mit einem bunten Comedy-Abend im Stadt-Bau-Raum 3000 Euro für „Arzt Mobil“. Geistreich mit Charme und Witz führte der Gelsenkirchener Hans Gerzlich durch den Abend. Er und Heinrich Wächter waren es, die das Blindhuhn aus der Ideenkiste pickten. Nicht nur für die Ohren, auch für den Geschmack! Bekannte Kabarettisten bespielten die Bühne auf Zeche Oberschuir.

In folgenden Sparten wurde die Preise (Das Blindhuhn wurde entworfen von Oli Hilbring).übergeben.

Ingo Oschmann, (Kategorie Comedy), Matthias Reuter (Kategorie Musik-Kabarett), Benjamin Eisenberg (Kategorie Politisches Kabarett), Hans Gerzlich (Ehrenpreis) und Heinrich Wächter (Sonderpreis Branchenfremde Komik);

 

Foto: Martin Möller WAZ GE

Benimmkurs auf dem Weg zum Profi 3.0

Knigge & Grillen mit dem Schalker Nachwuchs der U15 im CourtYard by Marriott in Gelsenkirchen

„Was hat Knigge mit Erfolg zu tun?“, lautete die Fragestellung beim dritten Knigge-Seminar mit den beiden Küchenmeistern Heinrich Wächter und Jörg Bücker. „Denn für die jungen Menschen ist es wichtig zu lernen, wie sie sich sicher und selbstbewusst auf dem gesellschaftlichen Parkett bewegen“, weiß auch Dino Klass aus seinem Alltag als Hoteldirektor zu berichten. Am Samstag fand sich die U 15 des FC Schalke 04 nach einem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf im Courtyard by Marriott Gelsenkirchen ein. Auf dem Programm standen nicht nur die Geschichte der Tischmanieren, sondern auch eine kleine Einführung in die Kunst des Essens – welches Besteck wird wann genutzt, wohin mit der Serviette und was geschieht z. B. mit dem übrig gebliebenen Olivenkern? Nach kurzer Erfrischungspause ging es weiter mit einem Ausflug ins Gehirn – wie werden Speisen wahrgenommen? Schmeckt grüner Joghurt eher nach Pistazie als gelber?
Wie treffsicher erkennen wir Lebensmittel und Gartenkräuter am Geruch?
Nach dem theoretischen Teil ging es dann in die Praxis – rein in die Küche und raus an den Grill! Nudelsalat und Hamburger zum Selbstbauen standen auf dem Speiseplan. In gemeinsamer Mannschaftsrunde rund um den Trainerstab von Marcel Pomplun wurde zum Essen an gedeckter Tafel im hauseigenen Restaurant green olive angepfiffen. Heinrich Wächter achtete dabei auf die korrekten Tischmanieren und Jörg Bücker stand am Grill. Wohl gesättigt und mit nützlichen Tipps für das korrekte Benehmen bei Tisch versorgt, machte sich die Mannschaft auf den Rückweg zum Trainingsgelände in ein wohlverdientes Wochenende.

„Horster Adventsmarkt“

Zu Gast bei Heinrich Wächter und Mike Seydock – Klaus Fischer die Fußball-Legende! Hier hatten Kinder die Möglichkeit wie am Lagerfeuer, Stockwürstchen zu grillen, Marshmallow über der Glut zu rösten und den leckeren Apfelpunsch zu genießen. Diese Einnahmen gingen komplett der „Wohngruppe für Kinder und Jugendliche e.V.“ zu. Unterstützt wurde die Aktion von Fabbrica Schloss Horst.

2.Gala-Dinner der Wirtschaftsinitiative Gelsenkirchen

Ulli Potofski moderierte das 2. Gala-Dinner der Wirtschaftsinitiative Gelsenkirchen. Getafelt wurde für den guten Zweck in der Glashalle vom Schloss Horst. „Es war ein toller Abend. Die Resonanz des Publikums war mehr als positiv“, freut sich Roland Hundertmark, Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative Gelsenkirchen. Dazu beigetragen haben auch lokale Künstler wie die MiR-Sopranistin Anke Sieloff, der Bueraner Künstler Christian Nienhaus oder auch – ganz passend – Wirtschaftskabarettist Hans Gerzlich. Und natürlich Riccardo Doppio, der „Eros Ramazotti aus Gelsenkirchen“ der mit seiner Band den Abend musikalisch begleitete. Die heimische Gastronomie des CourtYard by Marriott, Hotel Maritim, Fabricca Schloss Horst kreierten ein mehrgängiges Dinner und brachten es gekonnt auf die Tische, Chocolatier Lothar Buss sorgte für einen süßen Abschluss. Die 1960 er Jahre lieferten die Vorlage – mit Wirtschaftsboom und Gastarbeitern, Fernreise-Weh, Schlagerschmelz und kulinarischen Besonderheiten im Stil der Zeit vom Schinkenröllchen bis zum Filet Wellington. „Da war eine Portion Nostalgie dabei. Aber es kommt ja alles wieder“, stellt HeinrichWächter fest, der an diesem Abend Regie führte. Den Abend erlebte er halbwegs entspannt: „Die Kollegen kochen ja. ich muss nur ansagen.“

Buchpräsentation in der Buchhandlung Junius in Gelsenkirchen

Rosensalz„Rosensalz“ erzählt von einem fast perfekten Mord bei einem fast perfekten Dinner. Ihrem todsicheren Erfolgsrezept bleibt die Miss Marple des Ruhrgebiets treu: charmant-schräge Figuren mitten aus dem Pott. Sie lässt sich bei Figuren und Kulissen von der Wirklichkeit inspirieren: „Die Menschen gibt es irgendwie alle.“ Und wen die Autorin so gar nicht mag, den bringt sie kurzerhand um. Diesmal trifft es Barbara aus der Zechensiedlung, die die TV-Kochshow „Das perfekte Dinner“ gemeinsam mit drei Freundinnen mit großem Ehrgeiz nachspielt. Deftige Ruhrpott-Gerichte kommen hier zünftig auf den Tisch: Kaninchenbraten Koslowski zum Beispiel, Ziegenkeule oder Blindhuhn. Diese köstliche westfälischen Schmankerln gibt es übrigens am Ende des Buches noch als Rezept-Zutat für den Leser, als Rezepte aufgetischt vom Gelsenkirchener Koch Heinrich Wächter.